Der kunstraum <auto> und die AIAG (Anonymous Iranian Artists Group) organisieren am
Mittwoch den 19.08. im Fluc, Praterstern 5, `jirjirak´ (lautsprachlich: `dschirdschirak´).
Das Wort `jirjirak´ bezeichnet in Farsi einerseits das Tier “die Grille”, die hörbar aber unsichtbar
im Dunkeln ist.
Gleichzeitig existiert die Redewendung `jirjir´, das “Zirpen”, um nicht identifizierbare Geräusche
zu bezeichen - der Titel bezieht sich damit auf die in den letzten Wochen im Iran praktizierte Umgehensweise, in der Nacht mit “Allaho akbar”-Rufen auf die Ereignisse zu reagieren und damit ihre Stimme, ihre Stimmen (!) hörbar zu machen.
Der Kernpunkt von `jirjirak´ besteht darin, Aufmerksamkeit auf die derzeitige Situation im
Iran zu lenken:
1) durch (künstlerischer) Präsenz.
1a) in (künstlerischen) Arbeiten/statments, welche sich einerseits direkt auf die aktuellen
Ereignisse beziehen,
1b) oder die damit verbunde / zu Grunde liegende Themenfelder aufgreifen, welche natürlicherweise
nicht alleine im iran diskussionswürdig sind, wie zb. Gender-issues, Marginalisierung,
Fainess in sozialer Dynamik, ...
2) durch (bloße) Präsenz, und Präsenz von Haltung.
weil es sich dabei nicht in erster Linie um Werkpräsentationen handeln soll, wodurch sich
auch die Möglichkeit bietet, daß Künstler_innen kurzfristig teilnehmen.
installations
by:
Jakob Lena Knebl, Bruce LaMongo, Gerald Grestenberger d-g-v ( d-g-v.com),
Markus Hausleitner ( House
OfThe.com), Michaela Mück, Gerhard Veismann,
Thomas Hörl, Peter Kozek, Katrina Daschner ( KatrinaDaschner.net)